Simple Life

Simple Life. Klingt bestechend, naja, simpel.

Und doch ein Konzept welches mich von Anfang an faszinierte.
Zum ersten Mal in Kontakt kam ich damit in Form eines Blogeintrags aus den USA.
Wahrscheinlich auch ein sehr bekannter Mann, dieser hat nämlich die, aus meiner Sicht damals vollkommen irre, Idee gehabt, nur 100 Dinge besitzen zu wollen. Meine Schockstarre löste sich, als ich las, dass er all seine Bücher als 1 zählte.
Und doch ließ mich der Gedanke nicht mehr los. Wegschmeißen, sortieren und ordnen finde ich super. Ich sortierte also aus. Und besaß trotzdem noch sehr viel mehr. So zog sich das durch die Jahre und gipfelte 2011 in einem sechsmonatigem Projekt.
100 Tage wollte ich aufräumen in meinem Leben und zwar in allen Bereichen. Weggefallen sind Facebook, einige Menschen, viele Säcke Kleidung, Kleinkram, Bücher.
Es war super und auch heute noch sortiere ich regelmäßig aus. Ich besitze nur Lieblingskleidung, nur Lieblingsschuhe, nur eBooks und mp3s, nur Lieblingsmöbel und nur das Lieblingsgeschirr.
Mit diesem Gebaren stoße ich auf dass völlige Unverständnis meiner, scheinbar hauptsächlich aus Messis und Sammlern bestehenden, Umwelt. Das Fehlen von haptischen Erinnerungsstücken, Kleinkram und Krims scheint in breiten Schichten ein herzugehen mit einem „armen Leben“. Dabei ist es nicht so, dass ich verzichte. Ich besitze einfach ausschließlich nur notwendige Sachen.
Und es fühlt sich gut an.
Aus meiner Sicht ist es ein befreiteres Leben, was nicht automatisch jeglicher Wurzelung entbehrt. Ich halte mich da arg an
„Fightclub“ und den Ausspruch: „Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich“.
Ein wichtiger Punkt. Niemals darf meiner Meinung nach dein Besitztum über den Menschen deiner Umgebung stehen.
Wer sich dazu informieren und vielleicht anstecken lassen will, anbei ein paar Links.
Und nun zu euch! Viel oder wenig besitzen? Minimalismus oder Konsum? 
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2 Gedanken zu “Simple Life

  1. gg mir geht´s schon immer so. Ich bin ein Wegwerffan und habe nur wenig „Kram“ (Allerdings eine Box mit nutzlosen Erinnerunsstücken) – blöderweise ist mein Mann ein Horter und so kommt es regelmäßigg zu „Wir sollten mal wieder ausmisten!“ – „Meeeeeeh! Wir haben doch erst ausgemistet“ – „Äääääh… nein“

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