Von Schulden und Chancen 

Wir leben in einem Land, in dem vieles möglich ist. Die Möglichkeit mit einem Job sehr viel Geld zu verdienen genauso, wie von ganz oben nach ganz unten abzustürzen. Mal von dieser existenziellen Frage weg, bleiben unzählige Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, bis man in Torf geht. Um diese soll es hier gehen.

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 #traditionaltuesdayrant Kein MakeUp mit MakeUp! 

Es ist Dienstag und wie passend, ich habe mich heute geärgert. Also muss ich rumranten und mit Rants soll man ja auch nicht geizig sein. 
Erst habe ich mich gar nicht geärgert, sondern mich amüsiert. Über die Tatsache, dass man fünf Produkte MakeUp benötigt, um auszusehen, als hätte man gar keins drauf. Witzig. Das habe ich dann auch vertwittert. Ich habe auch gar nichts gegen MakeUp, ich trage zwar keins, aber jeder und jede soll sich frei fühlen, es zu verwenden, wenn sie oder er es schön findet. 

Dann erst, und das war vielleicht mein Fehler, las ich den Artikel zu Ende. Nach einer Beschreibung, wie man denn nun das ganze Zeug auftragen muss, damit man es nicht sieht, folgte die selbstkritisch-rhetorische Frage, warum man dann nicht gleich ohne MakeUp rausgeht. Die Antwort folgte auf dem Fuße und es ist auch alles ganz einfach: Sowas kann man sich nämlich nur am Strand erlauben oder alleine zu Hause. Denn, wie ich gelernt habe, und sich jede* eingestehen müsse, man hätte doch einfach keine makellose Porzellanhaut. 

Ach. Ne stimmt, habe ich auch nicht. Man siehe und staune nämlich, meine Haut ist aus Haut! Ja, shocking, ich hätte euch fairerweise vorwarnen sollen, sowas ekliges. Es kommt noch schlimmer. Meine Haut hat Narben, Sommersprossen, manchmal sogar Pickel. Ja gut, ich höre schon auf. Und ich traue mich trotzdem raus. Auch ohne perfektes Puppengesicht. Ich bin nämlich keine. Ich bin ein Mensch. Anscheinend gehöre ich damit zu einer zwar extrem mutigen, jedoch abstoßenden Minderheit. Die einfach nicht erkennen will, warum sie als Frau perfekt sein muss. 

Und grad will ich einfach nicht verstehen, was daran so schlimm sein soll? Muss ich nicht jetzt schämen? Soll ich mir nun MakeUp kaufen? Dann bekomme ich aber Pickel und wie man weiß, aber nicht gerne dran erinnert wird: Man kann Pickel unter MakeUp wirklich ganz hervorragend sehen, teilweise besser als ohne. Das heißt wohl, ich darf das Haus nicht mehr verlassen. Dumm gelaufen. 

Wisst ihr, was wirklich schlimm ist? Ihr könnt euren Töchtern so oft erzählen, dass sie nicht perfekt sein müssen, wie ihr wollt. So lange solche „Selbstverständlichkeiten“ wie eine perfekte Haut vorausgesetzt werden, werden sich ganze viele Teenies irgendwann richtig mies fühlen. Und MakeUp kaufen gehen. Um sich ein kleines bisschen weniger mies zu fühlen. 

*im Artikel nur in der weiblichen Form 

Review re:publica Tag2 – angekommen im Internet 

Zweiter Tag auf der re:public, dritter Tag in Berlin. Wer mich kennt weiß, Berlin und ich, das wird nix mehr. Wohnen bestimmt auch total viele tolle Leute da, aber wohl fühle ich mich überhaupt nicht. Und da sind die Nahtoderlebnisse durch radfahrende Wahnsinnige nicht mal mit drin. Egal, ich konnte schon ganz routiniert meinen Weg zum Gelände nehmen und fiel da nach einem Tweet von Frau Kariert völlig unvorbereitet in:

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Review re:publica Tag 1 – In Kontakt mit dem Internet 

Nachdem ich ganz strebsam Montag Abend bereits mein Bändchen abgeholt hatte, durfte ich Dienstag Morgen ganz cool mit den ganzen Profis und Promis durchs Tor schlendern. Obwohl meine erste re:publica, hatte ich doch genug Anschluss, um erstmal nicht ins Gebäude zu gelangen, sondern, wie es sich gehört, mich auf dem Hof festquatschte.

 

Es folgen nun meine höchst subjektiven 1337er Eindrücke:

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